AQUABELLA: Heimatlose Lieder

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In ihrem neuen Programm „Heimatlose Lieder“ beschäftigt sich AQUABELLA mit Sprachen, die drohen, in Vergessenheit zu geraten, mit Liedern aus Ländern, die es so nicht mehr gibt, mit Liedern von Menschen, die heimatlos geworden sind oder sich heimatlos fühlen und auch mit Liedern, die scheinbar überall zu Hause sind. Sie besingen die Hoffnungen und Sehnsüchte der Menschen, beschäftigen sich mit den ureigenen Fragen: Wo komme ich her? Wo gehöre ich hin?, welche sich in allen Völkern zu jeder Zeit wiederfinden.

So interpretiert AQUABELLA unter anderem das durch Ofra Haza berühmt gewordene Lied „Im nin alu“; ein im 17. Jahrhundert entstandenes hebräisches Gedicht, das von den verbliebenen jemenitischen Juden bis heute als hoffnungsvolles Lied auf
Hochzeiten gesungen wird.

Sie lassen uns teilhaben an der Welt der Roma (übersetzt bedeutet rom = Mensch), die überall und nirgends auf der Welt zu Hause sind oder sie bringen Lieder zu Gehör, die weltweit unterwegs sind, wie das durch die Fußballweltmeisterschaft 2006 einmal um den Globus gewanderte Lied „Helele“.

2018 waren sie in Taiwan unterwegs, unterrichteten den „Vox Nativa“ einen Chor des Bunun-Volkes und haben folgerichtig auch zwei wunderbare Lieder dieses und des Ami-Volkes neu im Programm. AQUABELLA stellt sich auch dem eigenen Heimatgefühl und das in gewohnt ironischer Art und Weise. So wird der über die Landesgrenzen der DDR hinaus bekannt gewordene Hit „Farbfilm“ von Nina Hagen ein Teil ihrer Spurensuche. Sie schauen dabei schlicht um die nächste Straßenecke in Berlin und in versteckte Nischen der Welt um Gemeinsames zu entdecken.

www.aquabella.net

Ort

Cafe Theater Schalotte
Behaimstraße 22
Berlin, 10585
Deutschland